einer sanften Dünenlandschaft. Im Schatten von Palmen genießen wir eine warme Mahlzeit, Erfrischungen
und immer wieder heißen, stärkenden Tee.
Nachmittags werden die Kamele nach und nach mit Feuerholz
für den Abend beladen. Knorrige Äste, trockene Zweige sammeln unsere Führer, weil es in den Dünen bei Sidi Nagy keine Sträucher und Bäume mehr gibt. Sidi Nagy ist ein von den Nomaden
verehrter Marabout -ein Heiligengrab, eine Wallfahrtstätte für
die Einheimischen.
2. Tag - heute wandern wir in Richtung Erg Zahar -eine etwa
100 m hohe Sanddüne inmitten einer faszinierenden Dünenlandschaft.
Am Fuße der Erg Zahar bleiben wir zur Nacht. Der 'Ersteigung'
der hohen Düne ist zwar etwas beschwerlich, aber unbedingt
empfehlenswert: ein Sonnenuntergang in dieser großartigen Landschaft ist einmalig schön. Die Weite, die Stille der Wüste lässt uns Dinge hören, die wir längst vergessen glaubten. Gedanken, Sorgen, Ängste, die wir aus dem Alltag mitgebracht haben,
werden hier klein und unwichtig. Ein gutes Gefühl.
Am Feuer abends singen unsere Führer die Lieder der Nomaden -Lieder über die Schönheit und das Leben in der Wüste.
3. Tag - Erg Zahar begleitet uns heute -noch lange auf unserem Weg nach Erg Smar sehen wir die hohe Düne hinter uns liegen.
In Erg Smar, einem alten, verlassenen Dorf, das langsam vom Sand verweht wird, machen wir im Schatten der Tamarisken Mittagspause.
Nachmittags kommen wir in einem ausgedehnten, trockenen Flussbett an eine Wasserstelle. Während die Kamele getränkt werden, können wir eine ausgiebige ''Wüstendusche'' genießen - mit Wassereimern unter freiem Himmel.
Unser Nachtlager bereiten wir in Erg Sadra, einer weichen Dünenlandschaft, die sich mit Hilfe von Decken, Kerzen und Lagerfeuer in den gemütlichsten Ort verwandelt, den man
sich zum Übernachten vorstellen kann.