Einheimische Führer, die in der Wüste zuhause sind und über langjährige Erfahrungen mit Wüstentouren verfügen, geben Ihnen tiefen Einblick in den Alltag der Nomaden, ihre Lebensart und ihre Kultur.

Sie erleben traumhaft schöne Wüstenlandschaften. Sie wandern oder reiten auf dem Kamelrücken –je nach Vorliebe und
Kondition- durch die überwältigende Weite und Ruhe der Sahara.

Fernab von Stress, Hektik und Lärm bestimmt der Rhythmus
der Natur den Tagesablauf.

Alles, was Sie unterwegs benötigen, wird von den Kamelen getragen. Die Länge der täglichen Etappen ist daher variabel -
wir müssen abends nicht an einem bestimmten Ort ankommen.

Ausgangspunkt unserer Wüstentouren ist M´hamid -eine Oase am Rande der südmarokkanischen Sahara. M'hamid ist das 'Tor zur Wüste'; hier endet die Strasse und hier beginnt unsere Tour.

Damit Sie sich ein Bild machen können und eine kleine Vorstellung bekommen von dem, was Sie erwartet, geben wir Ihnen drei typische Touren-Beispiele.
1.Tag - nach einer Nacht in einem 'Camp', etwa 4 km vor M'hamid, werden wir mit Kaffee oder Tee zum Frühstück geweckt. Die Kamele liegen behaglich in den Sanddünen, lassen sich von
der Morgensonne wärmen und warten auf den Aufbruch.
Wir gehen etwa 2 Stunden an diesem Morgen und erleben zum ersten Mal die unendliche Weite der Sahara. Bei Ras Ankhal machen wir Pause in
einer sanften Dünenlandschaft. Im Schatten von Palmen genießen wir eine warme Mahlzeit, Erfrischungen
und immer wieder heißen, stärkenden Tee.
Nachmittags werden die Kamele nach und nach mit Feuerholz
für den Abend beladen. Knorrige Äste, trockene Zweige sammeln unsere Führer, weil es in den Dünen bei Sidi Nagy keine Sträucher und Bäume mehr gibt. Sidi Nagy ist ein von den Nomaden
verehrter Marabout -ein Heiligengrab, eine Wallfahrtstätte für
die Einheimischen.


2. Tag - heute wandern wir in Richtung Erg Zahar -eine etwa
100 m hohe Sanddüne inmitten einer faszinierenden Dünenlandschaft.
Am Fuße der Erg Zahar bleiben wir zur Nacht. Der 'Ersteigung'
der hohen Düne ist zwar etwas beschwerlich, aber unbedingt
empfehlenswert: ein Sonnenuntergang in dieser großartigen Landschaft ist einmalig schön. Die Weite, die Stille der Wüste lässt uns Dinge hören, die wir längst vergessen glaubten. Gedanken, Sorgen, Ängste, die wir aus dem Alltag mitgebracht haben,
werden hier klein und unwichtig. Ein gutes Gefühl.
Am Feuer abends singen unsere Führer die Lieder der Nomaden -Lieder über die Schönheit und das Leben in der Wüste.


3. Tag - Erg Zahar begleitet uns heute -noch lange auf unserem Weg nach Erg Smar sehen wir die hohe Düne hinter uns liegen.
In Erg Smar, einem alten, verlassenen Dorf, das langsam vom Sand verweht wird, machen wir im Schatten der Tamarisken Mittagspause.
Nachmittags kommen wir in einem ausgedehnten, trockenen Flussbett an eine Wasserstelle. Während die Kamele getränkt werden, können wir eine ausgiebige ''Wüstendusche'' genießen - mit Wassereimern unter freiem Himmel.
Unser Nachtlager bereiten wir in Erg Sadra, einer weichen Dünenlandschaft, die sich mit Hilfe von Decken, Kerzen und Lagerfeuer in den gemütlichsten Ort verwandelt, den man
sich zum Übernachten vorstellen kann.

4.Tag - Spätestens an diesem Tag erinnern wir uns an ein altes Sprichwort der Wüstenbewohner: ''Die Sahara ist der Garten Allahs, aus dem er alles überflüssige menschliche und tierische Leben verbannt hat, damit es einen Ort gibt, wo er in Frieden wandeln kann.''
Durch die absolute Stille eines grandiosen Sandmeeres gehen
wir in Richtung Chegaga. Die höchste Düne in der Chegaga ist 300 m hoch.
In dieser großartigen Landschaft werden selbst
unsere Führer, die sonst immer wieder beim Gehen ihre Lieder anstimmen, still und ehrfürchtig. Sie kennen das: ''Hier wird jeder ganz ruhig, weil jeder auf das hört, was in seinem Herzen ist.''
Die Chegaga ist der Ort für eine größere Pause - für uns und für die Kamele. In einem 'Camp' am Fuße der höchsten Düne wird
zu Mittag gegessen und hier übernachten wir auch. Wir können
ein Hamam genießen oder richtig duschen, von der hohen Düne den Sonnenuntergang über dem etwa 40 km weiten Sandmeer beobachten, den Erzählungen und Gesängen unserer Führer am Feuer lauschen oder einfach den sternenübersäten Himmel auf uns wirken lassen


5. Tag - Der Aufbruch heute ist erst gegen Mittag.
Wasserkanister, Decken, Zelte, Mehlsäcke, Kochtöpfe, Rucksäcke werden wieder auf die Kamele geladen. Wir lassen die Chegaga hinter uns und überqueren eine endlos scheinende Steinwüste, die Hamada. Wir treffen Nomadenkinder, die ihre Ziegen hüten. Die Landschaft verändert sich langsam und abends, kurz vor Sonnenuntergang, erreichen wir ein kleines 'Camp'
unter Dattelpalmen: Source de solah (die heilige Quelle), eine Bildebuch-Oase, die liebevoll von einer Nomadenfamilie gepflegt wird.

6. Tag - Nach dem Frühstück bei Source de salah und dem Abschied von der unglaublich gastfreundlichen Nomadenfamilie finden wir uns wieder in der Hamada. Gegen Mittag erreichen wir L'oued Laatache – ein ausgetrocknetes Wadi mit vielen Tamarisken und Akazien. Obwohl die Wüste menschenleer zu
sein scheint, stehen wir plötzlich in frisch gepflügtem Boden oder
in einem saftig grünen Salatfeld.
Mit etwas Glück begegnen wir
unterwegs riesigen Kamelherden und haben vielleicht sogar die Gelegenheit, Kamelmilch zu probieren.
Die Nacht verbringen wir in den kleinen Sanddünen bei Tilhatine.
In der Nähe ist ein Brunnen - wer möchte, kann also eine ''Wüstendusch'' nehmen.
Die letzte Nacht in der Wüste - die Lichter von M'hamid kann
man schon in der Ferne sehen.


7. Tag - Heute sind alle etwas schweigsam: das letzte Wüstenfrühstück, der letzte Aufbruch - und heute haben wir ein Ziel. M´hamid. Gegen Sonnenuntergang erreichen wir das
'Camp' vor M´hamid. Das Hamam ist vorgeheizt und das
Couscous wartet auf uns.
Mit unvergesslichen Eindrücken kommen wir aus der Wüste zurück. Mit Hilfe unserer Führer hat sich uns eine geheimnisvolle Welt geöffnet; wir konnten eintauchen in eine Kultur, eine Lebensweise, die nicht jeder Tourist so erleben kann. Und – die Wüste hat neue Saiten in uns zum Klingen gebracht; ein Klingen, das noch lange zu hören sein wird

1. Tag - Wir haben im 'Camp' bei M´hamid übernachtet. Während wir frühstücken, beladen unsere marokkanischen Begleiter schon die Kamele. Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie schnell das Chaos aus Decken, Kamelsätteln, Taschen, Töpfen, Kartoffeln, Teegläsern, Rucksäcken, Lebensmitteln, Wasserkanistern, Zuckerhüten auf den Kamelrücken Platz findet.
Der Weg heute führt uns über eine grenzenlos weite Ebene zu den Sanddünen von Elbour. Der gelassene Rhythmus der Kamele bestimmt unser Tempo; die Ruhe und Größe der Wüste beginnt in uns zu wirken.
Vor dem Abendessen sehen wir die Sonne rot-golden am Horizont verschwinden. Unsere Führer verwöhnen uns zum zweiten Mal heute mit einer warmen, kräftigen Mahlzeit. Am Feuer abends beginnen wir zu verstehen, warum man vom ''Himmelszelt'' spricht: wie ein Zelt wölbt sich der Sternenhimmel über uns.
2. Tag - Die Landschaft, die wir heute durchwandern, verändert sich ständig. Wir erleben ein faszinierendes Sandmeer mit wunderschön geschwungenen Dünen und auch die Hamada, die große Steinwüste. Im L´oued Naam (''Fluss des Vogel Strauß'') kommen wir an eine durch Sonnenenergie erwärmte Wasserstelle.Die Teilnehmer des Marathon des Sables und der Rallye Paris-Dakar pausieren hier - wir auch.
Die Nacht verbringen wir am Erg Bertham – goldene Sanddünen, die sich bis zum Horizont erstrecken. Wir wärmen uns am Feuer, hören den Nomadengesängen zu - über die Abende am Feuer könnte man eine ganze Geschichten schreiben: hier wird gesungen, diskutiert und viel gelacht.


3. Tag - Wie gehen durch ein ausgetrocknetes Flussbett zum Mzouaria – ein Sandmeer mit bis zu 40 m hohen Dünen. Palmen und Tamarisken bieten immer wieder Schatten und Erholung.
Nach der Mittagspause nehmen wir Abschied von der Wüste und gehen wie durch ein Dünentor zurück nach M'hamid. Dort, im 'Camp' werden wir schon mit Tee, Couscous, Tajine und einem erfrischenden Hamam erwartet.

1. Tag - Übernachtet haben wir im 'Camp' bei M´hamid – am Abend gab es im Cheima (Nomadenzelt) Tajine, Tee und Nomadenmusik. Nach dem Frühstück beginnt unsere Reise in Richtung L'oued Naam (''Fluss des Vogel Strauß'') – ein trockenes Flussbett. Wir reiten auf den Kamelen oder laufen durch sanfte Dünenlandschaften – Palmen und Akazien beleben unseren Weg.
Nach der Mittagspause erreichen
wir die Hamada – eine weite Steinwüste. Im L'oued Laatache – ein ausgetrocknetes Wadi – schlagen wir das Nachtlager auf. Wir haben immer Zelte mit, aber viele Wüstenbesucher schlafen lieber unter dem Sternenzelt.

2. Tag - Heute geht unsere kleine Karawane nach dem Frühstück in der wärmenden Morgensonne zu einer Oase: 40 Dattelpalmen, ein kleiner Fluss mit Fischen, Fröschen und Libellen. An einem der Brunnen können wir duschen – eine ''Wüstendusche'' unter Palmen.
Frisch gestärkt gehen bzw. reiten wir Richtung Chegaga -das größte Dünenmeer der südmarokkanischen Sahara. Wir kommen an einer weiteren Oase vorbei, machen eine kleine Pause und erreichen trotzdem rechtzeitig zum Sonnenuntergang die Chegaga. Wir übernachten inmitten der Dünen in einem
'Camp'

3. Tag - Frühaufsteher sollten die höchste Düne der Chegaga - etwa 300 m hoch – ersteigen, um den überwältigenden Sonnenaufgang zu erleben.Gegen 10 Uhr werden wir von Landrovern abgeholt und zurückgebracht nach
M´hamid. Die Fahrt dauert etwa 2 bis 3 Stunden. Wir machen immer wieder kleine Pausen, um die fantastische Landschaft in Ruhe betrachten zu können oder um bei einer Nomadenfamilie Tee oder vielleicht sogar Kamelmilch zu trinken.

Über die Zusätzlciehn Kosten der 3 Tage Tour und 4x4 Landrover erfahren Sie unter


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